LJ10

Die LJ-Ära startete bereits 1968, als Suzuki mit der Entwicklung des ersten massenproduzierten 4x4 Geländewagens im Kleinstwagensegment («Kei-Car») begann. Bereits 1970 war der erste LJ10 auf dem Markt erhältlich. Um sich in Japan im Kleinstwagensegment positionieren zu können, war der LJ10 bezüglich Hubraum und Aussenmasse begrenzt. Zugelassen war er nur als 3-Sitzer und die hintere Bankreihe war für das Reserverad bestimmt.

Motor: Luftgekühlter 2 Zylinder-Zweitaktmotor mit 360cm3, 25PS

LJ50

Der LJ10 erzielte auf dem japanischen Heim-Markt schnell Anklang. Doch Suzuki wusste, dass sie nur mit einem leistungsstärkeren Motor auch in anderen Ländern erfolgreich sein können. Somit begann Suzuki mit der Entwicklung des LJ50. Der Motor wurde stärker und das Reserverad fand neu an der Heckseite seinen Platz; somit wurde aus dem 3-Sitzer ein 5-Sitzer. Der LJ50 wurde vorwiegend nach Australien exportiert.

Motor: Wassergekühlter 3 Zylinder-Zweitaktmotor mit 550cm3, 35PS

LJ80

Der LJ80 ist die weiterentwickelte Version des LJ50. Doch optisch blieb Suzuki der LJ-Linie treu. Der LJ80 wurde mit breiterem Radkasten aufgewertet, doch die grösste Veränderung liegt unter der Kühlerhaube: Sie ist neu leicht erhöht, bietet dafür aber Platz für einen neuen 4 Zylinder Motor. Nebst den Japanern waren die Australier die ersten, die am «Eljot» Gefallen fanden. Später, 1979 wurde der LJ80 erstmals nach Europa (NL) exportiert, ab 1981 auch in die Schweiz. Der LJ80 fand auch hierzulande schnell den Weg zu den Offroad-Fans und etablierte sich rasch. Als kompakter aber vollwertiger Geländewagen bei dem das Preis-Leistungsverhältnis mehr als überzeugte, lässt er heute noch das Herz von vielen Offroad-Fans höher schlagen. So ist der niedliche LJ80 noch immer eine gerngesehene Rarität auf den Schweizer Strassen.

Motor: Wassergekühlter 4 Zylinder-Viertaktmotor mit 800cm3, 41 PS

Photos LJ80

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