Eggenberger nicht zu schlagen

Ein Superfeld von 21 neuen Suzuki Swift Sport stellte sich beim Saisonauftakt in Frauenfeld dem Starter. Trotz einiger Newcomer war es keine Überraschung, dass mit Fabian Eggenberger, Patrick Flammer und Sandro Fehr drei Suzuki-GP-Routiniers den Ton angaben.
Suzuki Schweiz und Cup-Koordinator Dennis von Gunten dürfen wirklich zufrieden sein über den ersten Auftritt des Suzuki Gand Prix in diesem Jahr. Die jahrelangen Anstrengungen, den Markenpokal als preisgünstigen Breitensport in der Schweiz zu etablieren, haben Früchte getragen, und der Wechsel auf den neuen Swift Sport erwies sich als durchschlagender Erfolg. In Frauenfeld entsprachen nämlich alle anwesenden Autos der jüngsten Generation, obschon auch das bisherige Modell noch zugelassen ist.Während man bei den früheren Swift die Motorelektronik für den Sporteinsatz leicht modifiziert hatte (um 500/min erhöhte Drehzahllimite), bleiben die Sechzehnventiler des neuen Modells vollständig im Serienzustand. Zudem ist auch die Abstufung des neuen Sechsganggetriebes so ausgelegt, dass sich der Suzuki nicht nur sportlich, sondern dem Zeitgeist entsprechend auch ausgesprochen sparsam bewegen lässt. Dennoch gelang es dem Sieger von Frauenfeld, gleich beim ersten Einsatz des neuen Autos die Vorjahresbestzeit zu unterbieten.Dennis von Gunten meinte lachend: „In der Regel mache ich keinen Druck auf die Piloten, doch hier ging ich nach dem ersten Rennlauf zum Leader und bat ihn, noch mehr Gas zu geben, um den letztjährigen Bestwert von Christian Zimmermann deutlicher zu unterbieten.“ Fabian Eggenberger, der im Training nahe an den Suzuki-Rekord gekommen war und diesen im ersten Wertungslauf bereits leicht unterboten hatte, tat sein Bestes, und prompt zeigten die Uhren einen neuen Bestwert von 2’15,00 an.Ehrenplätze für die Flammer-BoysWährend der manchmal eher wilde Eggenberger sich einer unspektakulären, aber ausgesprochen runden Fahrweise bediente, was sich auf dem eher winkligen Parcours offensichtlich auszahlte, ging Patrick Flammer sehr aggressiv zur Sache. Immerhin kam der junge Glarner mit 0,65 Sekunden Rückstand auf Platz 2 und wies damit Teamkollege Sandro Fehr in die Schranken, der ungewohnt verhalten wirkte. Nach dem zweifachen Gewinn des Slalom-Cups setzt die Flammer-Truppe jetzt übrigens auf den Suzuki Grand Prix, und um ihre Chancen optimal zu wahren, treten Flammer und Fehr nicht mehr als Doppelstarter, sondern mit zwei Swift an.Im Gegenzug hat der letztjährige GP-Gesamtsieger Thomas Geber in letzter Minute entschieden, sich nun im Slalom-Cup einzuschreiben, und dort übernahm er in Frauenfeld mit dem vierten Rang auch gleich die Spitze vor Bruno Bleiker und dem Team Race, dessen Farben in der Ostschweiz von Guntens Onkel Ueli Stähli vertrat. Bestklassierter Suzuki-Neuling war auf Rang 7 hinter Philipp Achermann der Berner Oberländer Jürg Niklaus.Es ist bekannt, dass Senior Rolf Plattner bei Slaloms weit weniger schnell ist als bei Sprintprüfungen, doch erst auf Rang 14 im 21-köpfigen Feld hätte man ihn doch nicht erwartet. Seine Erklärung dazu: „Seit ich 2011 ein 24-Stunden-Rennen gefahren bin, habe ich noch viel mehr Mühe gleich auf den ersten Metern voll anzugreifen. Bis ich in Schwung komme, ist der Slalom schon vorbei.“Vater schneller als TochterEbenfalls noch ihre liebe Mühe mit dieser für sie ungewohnten Disziplin hatten Mukesh Jani und seine Tochter Reena. Neel Janis Vater hatte zu Beginn der Neunzigerjahre mal zwei Slaloms bestritten, und wurde immerhin Elfter. Neels Schwester Reena hingegen, die bisher nur Rundstreckenrennen gefahren war, war noch rund zwei Sekunden langsamer, meinte allerdings: „Spass bereitet auch diese Art von Sport, und bei den Sprints in vertrauter Umgebung werde ich sicher besser aussehen.“Als Gäste hatte Suzuki Schweiz drei Autojournalisten nach Frauenfeld eingeladen. Sie konnten sich am eigenen Leib vom hohen Niveau dieses Markenpokals überzeugen, denn mangels Rennerfahrung lagen mit den Presseautos (ohne Fahrwerkskit) nur die Ränge 18 bis 20 drin. Im Verlauf der Saison dürften übrigens noch etliche Gastfahrer für Aufsehen sorgen, Namen will Dennis von Gunten aber vorläufig keine verraten. Resultate: Suzuki GP – 1. Lauf in Frauenfeld1. Fabian Eggenberger (Zürich), 2’15,00; 2. Patrick Flammer (Glarus), 2’15,65; 3. Sandro Fehr (Rorschacherberg), 2’16,31; 4. Thomas Gerber (Seftigen), 2’16,96; 5. Bruno Bleiker (Bütschwil), 2’18,48; 6. Ueli Stähli (Hofstetten), 2’18,56; 7. Philipp Achermann (Bottmingen), 2’18,84; 8. Jürg Niklaus (Heimberg), 2’19,05; 9. Meverick Gerber (Reutigen), 2’19,12; 10. Anthony Carpignano (Mönchaltorf), 2’19,28; 11. Mukesh Jani (Jens), 2’19,73; 12. Hansueli Zahnd (hun), 2’19,90; 13. Armin Saurer (Gunten), 2’20,11; 14. Rolf Plattner (Münchenstein), 2’20,16; 15. Reena Jani (Plagne), 2’22,01; 16. Andreas Saner (Laufen), 2’23,04; 17. Christian Lee (Eglisau), 2’23,45; 18. Markus Rutishauser (Kreuzlingen), 2’26,33; 19. Jörg Lüscher (Zofingen), 2’27,52; 20. Lukas Hasselberg (Zürich), 2’28,57; 21. Urs Saner (Laufen), 2’31,38.Zwischenstand Suzuki GP nach 1 Lauf:Stand nach 1 Lauf: 1. Eggenberger 40; 2. Flammer 36; 3. Fehr 32; 4. Achermann 20; 5. Carpignano 14; 6. M. Jani 12; 7. Plattner 9; 8. R. Jani 8; 9. A. Saner 7;  Zwischenstand Suzuki Slalom-Cup nach 1 Lauf:1. T. Gerber 29; 2. Bleiker 26; Brünig Team Race 23; 4. Niklaus 18; 5. M. Gerber 16; 6. Zahnd 11; 7. Saurer 10; 8. Lee 6; 9. Team Suzuki 5; 10. Team Saner 4; Bruno Gerber , Yann Guigoz, Samuel Roth und Roger Waber je 0. 

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