Der Entscheid des Suzuki-Serienbetreuers Fredy Eckstein, als erstes Bergrennen die Greyerzer Veranstaltung in den Kalender aufzunehmen, fand bei den Piloten guten Anklang.

Mit Giuliano Piccinato schien Eggenberger ein gefährlicher Konkurrent zu erwachsen, war doch der auf seriennahe Autos spezialisierte Routinier auf Anhieb bei der Musik. Nach dem Training stellte der interne SGP-Kontrolleur allerdings fest, dass das im Vorjahr von den Brüdern Ackermann pilotierte Auto nicht mit den in dieser Saison vorgeschriebenen Bremsbelägen versehen war, und Piccinato musste die Klötze wechseln. „Damit war ich klar benachteiligt, denn die neuen Bremsbeläge waren zwar vielleicht effizienter, aber ich hatte keine Gelegenheit mehr, mich an deren brutaleres Ansprechen zu gewöhnen. Da ich ja nicht in der Serie eingeschrieben bin und niemandem Punkte wegnehme, hätten die Verantwortlichen ein Auge zudrücken können“, meinte der enttäuschte Bättwiler nach dem Rennen, erreichte er doch seine Trainingszeit bei weitem nicht mehr und fiel auf den fünften Rang zurück.

Fabian Eggenberger hingegen vermochte sich nochmals zu steigern, und sein Vorsprung auf den nächsten Verfolger betrug schliesslich über 1,3 Sekunden. Wie schon so oft lieferten sich die ehemaligen Teamkollegen Sandro Fehr und Patrick Flammer ein hartes Duell um die verbleibenden Podestplätze. Nach Chamblon wurde Fehr, dem der erste Einsatz am Berg offensichtlich grossen Spass bereitete, erneut Zweiter und konnte so im Zwischenklassement seinen Rückstand auf das Team Flammer, für das diesmal der Junior punktete, auf zwei Zähler verringern.


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