Ausgesprochen knappe Entscheidung

Ausgerechnet bei diesem langen Slalom liegen die drei erstklassierten Piloten am Schluss nur 11 Hundertstelsekunden auseinander. Tabellenleader Fabian Eggenberger hat allerdings erneut die Nase vorn.
Chamblon ist wegen seiner Länge, den teilweise engen Strässchen und mehreren Bergabpassagen zweifellos der anspruchsvollste Slalom der Saison. Vergleichbar mit einer Rallyeprüfung gilt es hier, durch Dosieren des Tempos an heiklen Stellen unnötige Risiken zu vermeiden und zugleich das Material nicht übermässig zu strapazieren. Den meisten Fahrern sagt diese Herausforderung zu, und etliche meinen denn auch, wegen der grösseren Abwechslung würden Slaloms wie Romont oder Chamblon mehr Spass bereiten als die Deutschschweizer Läufe auf völlig flachem Terrain. Gerade auf solchen Strecken kommen Fabian Eggenbergers Können und Risikofreudigkeit sehr gut zur Geltung. So ist denn auch niemand erstaunt, dass der amtierende Meister im Training deutlich den Ton angibt. Als einziger kann Christian Zimmermann mit 0,7 Sekunden Rückstand noch einigermassen den Anschluss halten, Sandro Fehr hingegen büsst als Dritter bereits 1,8 s ein, und die übrigen Suzuki-Piloten haben hier ohnehin nichts zu bestellen. Im ersten Rennlauf will Eggenberger dann aber offensichtlich zu viel: „Ich habe mehrere gröbere Schnitzer begangen und muss froh sein, dass ich immer noch hauchdünn in Führung liege“. Angesichts ihrer minimalen Rückstände von 6 und 12 Hundertsteln dürfen Fehr und Zimmermann hoffen, den Zürcher vielleicht doch noch zu packen. Bei hochsommerlichen Temperaturen wird die Piste allerdings im zweiten Durchgang klar langsamer. Sandro Fehr freut sich zwar beim Passieren des Ziels über einen fast perfekten Lauf, ein Blick auf die Zeitanzeige wenige Meter später belehrt ihn aber, dass dieser Eindruck nur subjektiv gewesen ist, Die Zeit ist nämlich 1,4 Sekunden langsamer als im ersten Versuch. Dass die Verhältnisse immer schlechter werden, zeigt auch Eggenbergers fehlerlose letzte Fahrt, ist er doch genau gleich schnell wie beim fehlerbehafteten ersten Lauf und zwei Sekunden langsamer als im Training bei deutlich kühlerer Witterung. An der Reihenfolge und an minimalen Abständen ändert sich also im letzten Durchgang nichts mehr, und nach drei Siegen in Serie hat nun Fabien Eggenberger seinen Vorsprung auf das hier nochmals von Christian Zimmermann vertretene Team Flammer auf 12 Punkte ausbauen können. Im Gegensatz zu anderen Slaloms ist hat Bruno Bleiker hier gegen das Spitzentrio nicht den Hauch einer Chance. Ohne Torfehler in beiden Durchgängen, die den Bütschwiler hoffnungslos ins Hintertreffen werfen, hatten seine Zeiten hätten aber immerhin für Rang 4 gereicht. Freuen darf sich dafür Andreas Saner, der sich auf dem ihm unbekannten Parcours kontinuierlich steigert und schliesslich vor Jürg Niklaus und Reena Jani Vierter wird. Für Vater und Tochter Jani beginnt der Slalom übrigens mit einer bösen Überraschung. Als die übrigen Teilnehmer bereits auf der Besichtigungsrunde und im ersten Training unterwegs sind, steht ihr Suzuki Swift Sport noch immer auf dem Anhänger im Wagenpark. Erst als Mutter Jani den zuhause vergessenen Autoschlüssel nach Chamblon bringt, können sie wenigstens noch den zweiten Trainingslauf in Angriff nehmen. Wie schon in Saanen ist Reena schneller als Vater Mukesh, der überdies noch eifrig Strafsekunden sammelt. Resultate 6. Lauf SGP in Chamblon 1. Fabian Eggenberger (Zürich), 3’47,51; 2. Sandro Fehr (Rorschacherberg), 3’47,56; 3. Christian Zimmermann (Glarus), 3’47,63; 4. Andreas Saner (Wahlen), 3’52,62; 5. Jürg Niklaus (Heimberg), 3’54,88; 6. Reena Jani (Plagne), 3’55,32; 7. Hansueli Zahnd (Thun), 3’55,81; 8. Rolf Plattner (Münchenstein), 3’56,61; 9. Olivier Braunschweig (Savièse), 3’56,91; 10. Bruno Bleiker (Bütschwil), 4’03,93; 11. Christian Lee (Eglisau), 4’08,19; 12. Mukesh Jani (Jens), 4’12,75. Zwischenstand SGP nach 6 Läufen: 1. Eggenberger 132; 2. Team Flammer 120; 3. Fehr 116; 4. Niklaus 70; 5. Saner 68; 6. Bleiker, Waber und Zahnd je 66.

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