Suzuki: Über ein Jahrhundert erfolgreich
Die Ursprünge der heutigen Suzuki Motor Corporation gehen über 100 Jahre zurück auf das Jahr 1909. Firmengründer Michio Suzuki verdiente sein erstes Geld mit dem Verkauf von Webstühlen. Danach folgten Motorräder, Autos und Schiffsmotoren. Heute ist die Suzuki Motor Corporation ein global operierender Konzern und der 9. grösste Automobil-hersteller der Welt, mit einer jährlichen Auto-Produktion von 2,89 Mio. (2011).
1909 bis 1920: Die Anfänge mit den Webstühlen
Michio Suzuki gründete im Alter von 22 Jahren ein Unternehmen zur Herstellung von Webstühlen. In Hamamatsu, rund 200 Kilometer südwestlich von Tokio errichtete er im Jahre 1909 die erste Fabrikationshalle und startete mit der Produktion der Webstühle. Seine Unternehmung florierte prächtig und so folgte im Jahre 1920 der Gang an die Börse als „Suzuki Loom Manufacturing Co.“.
1920 bis 1951: Die ersten Fahrzeug-Prototypen
Trotz des Erfolges seiner Webstühle realisierte Suzuki, dass er seine Unternehmung diversifizieren musste und hielt Ausschau nach neuen Produkten. Basierend auf den Kundenbedürfnissen, entschied er, dass der Bau eines kompakten Autos das erfolgversprechendste Projekt sein würde. Das Projekt begann im Jahre 1937 und innerhalb von zwei Jahren hat Suzuki mehrere kompakte Prototypen fertig gestellt. Diese ersten Suzuki Motorfahrzeuge wurden angetrieben von einem damals innovativen, flüssig gekühlten, 4-Takt, 4-Zylinder-Motor. Aus 800 ccm Hubraum generierte der Motor eine Kraft von 13 PS.
Die Bestrebungen nach einem eigenen Automobil wurden jedoch durch den 2. Weltkrieg eingebremst, die Regierung deklarierte den Bau von zivilen Fahrzeugen als „nicht überlebens-notwendige Güter“. Suzuki genoss einen hervorragenden Ruf und durfte aus diesem Grund für die Kaiserliche Armee Güter produzieren. Nach dem Krieg konzentrierte sich Suzuki vorerst wieder auf die Produktion von Webstühlen.
1951 bis 1981: Etablierter Motorradhersteller und erstes Auto
1951 kollabierte jedoch der Textilmarkt. Konfrontiert mit diesem Zusammenbruch der Textilmärkte besinnte sich Suzuki zurück auf den Fahrzeugbau. 1952 präsentierte Suzuki sein erstes Motorrad, den „Power Free“. Das Motorrad war konstruiert um es möglichst kostengünstig und einfach herstellen respektive warten zu können. Bereits im Jahr 1954 war Suzuki als Motorradhersteller derart etabliert, dass 6'000 Stück pro Monat produziert wurden. Dementsprechend wurde auch der Firmenname in „Suzuki Motor Co., Ltd.“ umbenannt.
Im Jahre 1955 nutzte Suzuki seinen überwältigenden Erfolg bei den Motorrädern um sein erstes Auto auf den Markt zu bringen, den „Suzulight“. Der Suzulight ist das erste massenproduzierte Auto von Suzuki, dieses wurde gleich zu einem Erfolg und war das erste Leichtbau-Auto in Japan. Suzuki stellte bereits damals sein Ideenreichtum und seine Bescheidenheit unter Beweis. So war es Suzuki immer ein Anliegen, dass die Produkte qualitativ hochwertig und innovativ jedoch für die Bevölkerung erschwinglich bleiben. Der Suzulight hatte erheblichen Anteil an der Motorisierung Japans und trug somit viel zum Wirtschaftsaufschwung in Japan bei.
Suzukis Philosophie war schon immer Produkte herzustellen, die ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen.
1981 bis 2004: Suzuki wird zum Allradpionier
Suzuki beginnt mit seiner weltweiten Expansion. Im Jahr 1981 wird mit General Motors ein Geschäftsabkommen abgeschlossen, das die Zusammenarbeit der beiden Hersteller fördert. Ein Jahr später wird mit der indischen Maruti Udyog Ltd. ein Abkommen über die Produktion und den Vertrieb von Suzuki-Fahrzeugen unterzeichnet. Heute ist die Maruti Suzuki Indien die Tochtergesellschaft von Suzuki mit dem höchsten Gewinnbeitrag im Konzern. Maruti Suzuki hält in Indien einen Marktanteil von über 50%. 1988 wird der Vitara lanciert. Mit diesem Fahrzeug begründete Suzuki bereits vor über 20 Jahren das heute so beliebte SUV-Segment. Insbesondere als ausgewiesener 4x4-Spezialist hat sich Suzuki einen Namen gemacht. So besticht die Suzuki Modellpalette mit intelligenten Allradantrieben.
2004 bis 2011: Die strategischen Weltmodelle von Suzuki
Suzuki beginnt mit der Lancierung der strategischen Weltmodelle. Diese Weltmodelle zeichnen sich durch Ihre Weltgewandtheit im Design aus, technisch sind sie vor allem auf die anspruchsvollen europäischen Märkte ausgerichtet. Die neuen und total überarbeiteten Modelle bleiben jedoch immer der Suzuki Philosophie treu: Innovativ, effizient und zu einem erschwinglichen Preis. Die Einführung des „New Swift“ im Jahr 2004 war ein grosser Erfolg. Er ist der Bestseller in der Suzuki Modellpalette und hat sich in den 7 Jahren seit Einführung weltweit bereits über Zwei Millionen Mal verkauft. Nach den neuen Modellen vom Grand Vitara, SX4, Splash und Alto folgten letztes Jahr die Einführung der neusten Swifts Generation und des Kizashi sowie in diesem Frühjahr der Kizashi Sport. Suzuki hat somit in Zeiten von zunehmendem Individualverkehr und steigenden Treibstoffpreisen mit seinen kompakten und verbrauchsgünstigen Fahrzeugen genau die richtigen Produkte.
Zahlen und Fakten zur Suzuki Motor Corporation
Heute beschäftigt Suzuki mehr als 50'000 Mitarbeitende weltweit. Suzuki verkauft jährlich 2,89 Millionen Autos in über 120 Ländern. Hinzu kommen noch rund 2,7 Millionen pro Jahr verkaufte Motorräder dazu. Der Absatz der kompakten Aussenbordmotoren befindet sich ebenfalls im Wachstum.
Suzuki in der Schweiz – die kompakte Nr. 1
Seit 1981 zeichnet die Suzuki Automobile Schweiz AG für den Import von Suzuki Autos in der Schweiz verantwortlich. In den 30 Jahren Importtätigkeit konnten bereits über 120'000 Fahrzeuge verkauft werden. Der Erfolg ist auf das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis und die kompakten Fahrzeuge mit günstigem Benzinverbrauch zurückzuführen.
In den letzten 5 Jahren erlebte die Suzuki Automobile Schweiz AG ein Rekordjahr nach dem anderen.
Attraktive Sondermodelle – 30 Jahre Suzuki Schweiz Barry Edition
Suzuki feiert seinen 30. Geburtstag und lässt dabei seine Kundschaft profitieren. Suzuki Schweiz lanciert zum Jubiläum eine Reihe von attraktiven „Sondermodelle“, welche der Kundschaft einen Preisvorteil von bis zu CHF 6'320.- einbringen. Durch umfangreiche Zusatzausstattungen (Kimaanlage, Winter Räder auf Alufelgen u.v.m) und einem exklusiven Barry Edition Reise Set (Reisekoffer, Umhänge- und Aktentasche aus hochwertigem Leder) wird der Nutzen für die Käuferinnen und Käufer maximiert.
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